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Sozialministerin Barbara Klepsch zu Besuch bei den Werkstätten in Bautzen

Die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz war am Montag, 29. Juli zu Besuch in Bautzen, um sich über den Alltag, die Anforderungen und Herausforderungen der Oberlausitzer Werkstätten (OLW) zu informieren.
Die Sozialministerin konnte sich beim Besuch der Werkstatt des Diakoniewerks Oberlausitz davon überzeugen, wie Menschen mit Behinderungen in einer Werkstatt Teilhabe am Arbeitsleben praktizieren. Auf Einladung von Herrn Marko Schiemann, Mitglied des Sächsischen Landtages (CDU) und zugleich Mitglied des Verwaltungsrates des Diakoniewerkes Oberlausitz e.V., haben die Beschäftigten der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) in Bautzen die Sächsische Staatsministerin, Frau Barbara Klepsch, zusammen mit dem Bautzener Landrat, Herrn Michael Harig in Empfang genommen.  Ein Erfahrungsaustausch und Einblick in die Arbeit der Werkstätten unter dem Dach des Diakoniewerkes Oberlausitz erwartete die Gäste. In Begleitung mit der Werkstattleitung, Bereichsleitung OLW und dem Vorstand, Herrn Albrecht Ludwig, informierte sich die Ministerin über den Umsetzungsstand der UN-Behindertenrechtskonvention und des Aktionsplanes der sächsischen Staatsregierung, auch zu den Erfahrungen mit dem Bundesteilhabegesetz konnten die Gesprächsteilnehmer berichten.   Seit 04.09.17 sind die Oberlausitzer Werkstätten zertifiziert, Teilnehmer der beruflichen Bildung in Form von Praxisbausteinen zu qualifizieren. Beim Projekt Praxisbaustein wurden Bildungsmodule entwickelt, die sich inhaltlich und strukturell an den Ausbildungsrahmenplänen anerkannter Ausbildungsberufe orientieren und von den Kammern zertifiziert sind. Dies soll zu einer einheitlichen beruflichen Bildung für Menschen mit Behinderungen in den Werkstätten führen und die Übergangschancen auf den Arbeitsmarkt erhöhen. Das Projekt „Praxisbaustein“ der Diakonie Sachsen ist in Kooperation mit den sächsischen Handwerkskammern, den Industrie- und Handelskammern und vielen anderen wichtigen Partnern entstanden. „Barbara Klepsch war für die PRAXISBAUSTEINE eine wichtige politische Partnerin, die das vor vier Jahren gestartete Liga-Projekt nachhaltig unterstützt und gefördert hat.“ würdigt Albrecht Ludwig, Vorstandsvorsitzender Diakoniewerk Oberlausitz e.V., die politische Initiative. „Von Sachsen geht so ein positives Signal für das deutschlandweit einmalige Projekt aus.“ Die Praxisbausteine gehen auf eine Projektidee der Diakonie Sachsen zurück, welche nunmehr in Zusammenarbeit mit der Liga der freien Wohlfahrtspflege und der LAG WfbM Sachsen umgesetzt wird. Die Praxisbausteine sind sachsenweit einheitlich zertifiziert und können in den bislang 31 zertifizierten Werkstätten für Menschen mit Behinderungen erworben werden. Die Oberlausitzer Werkstätten (OLW) sind ein Teilbereich des Diakoniewerk Oberlausitz e. V. An den insgesamt sechs Standorten in den Landkreisen Bautzen und Görlitz gehen rund 1.100 Menschen mit Behinderungen einer Tätigkeit nach.  
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Bild: v.l.n.r. Günter Jochmann, Beschäftigter, Stefan Rau, Jörg Zippert, Bereichsleitung OLW, Michael Harig, Landrat Landkreis Bautzen, Marko Schiemann, MdL, StM. Barbara Klepsch, Albrecht Ludwig, Vorstandsvorsitzender Diakoniewerk Oberlausitz e.V., Alin Pufe-Heyder, Werkstattleiterin WfbM Bautzen, Edisonstraße