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Verschieden aber gemeinsam

Als Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung setzen wir in Kooperation mit der Evangelisch-diakonischen Grundschule die Integration von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischen Förderbedarf um. Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf nehmen bis zur Mittelstufe 1 am Unterricht der Grundschulklasse teil. Ein zusätzlicher Sonderpädagoge und pädagogisches Personal fördern die Schülerinnen und Schülern entsprechend ihres Förderbedarfs.

Unser gemeinsames Ziel

Ziel unserer Arbeit ist es, jeden Schüler bei der Entwicklung seiner individuell erreichbaren Fähigkeiten und Fertigkeiten zu unterstützen: für ein möglichst selbstständiges, sinnerfülltes Leben und eine aktive Teilhabe in der Gesellschaft. Unverzichtbar ist dabei für uns das Mitwirken der Eltern und die Zusammenarbeit mit Partnern in einem Netzwerk von Schule, therapeutischen Einrichtungen, Fachdiensten, Institutionen zur beruflichen Eingliederung sowie Ämtern und der Kirchgemeinde Löbau bzw. dem Kirchenbezirk Löbau-Zittau.

Schulträger

Die Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung wurde 2010 in Zusammenarbeit mit der Ev.-Luth. Superintendentur Löbau-Zittau gegründet. Sie befindet sich in Trägerschaft der Evangelische Stiftung Diakoniewerk Oberlausitz. Schwerpunkte der Stiftung sind die allgemein- und berufsbildenden Schulen und das Erbringen von Leistungen für behinderte, kranke, und pflegebedürftige Menschen im Rahmen der diakonischen Wohlfahrtspflege.

Schülerorientierte Unterrichtsgestaltung

Wir unterrichten nach dem sächsischen Lehrplan der Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung.

Im Schulalltag richten wir uns verstärkt an reformpädagogischen Ansätzen aus, die eine schülerorientierte Unterrichtsgestaltung zugrunde legen. Tages-, Wochenplan sowie Stations- und Werkstattlernen bilden dabei die Schwerpunkte.

Lesen, Schreiben, Rechnen und sachkundliche Unterweisungen werden durch kreatives Gestalten, musische und sportliche Betätigung ergänzt.

Ab der Oberstufe rücken praktische Unterrichtsinhalte verstärkt in den Fokus.

Diese werden in der Werkstufe dann um Wohntraining und Praktika in verschiedenen Arbeits- und Berufsfeldern erweitert. Die Schüler sammeln realistische Erfahrungen und bereiten sich individuell auf ein selbstständiges Leben und auf einen Einstieg ins Arbeitsleben vor.

Im Schulalltag finden regelmäßig Morgenkreise und gemeinsame Andachten sowie Schulgottesdienste statt. Dabei gibt uns das Kirchenjahr Orientierung. Religion ist im Alltag integriert und soll aktiv gelebt und gestaltet werden.

Die Schule strebt eine enge Zusammenarbeit mit den evangelischen Kirchgemeinden im Kirchenbezirk an, z. B. durch gemeinsame Gottesdienste, Mitgestaltung von Unterrichtseinheiten und Projekten.

Anmeldung jederzeit möglich

Wir nehmen Kinder und Jugendliche mit ihren individuellen geistigen und/oder körperlichen Behinderungen in unsere Schule auf.

  • Eine Anmeldung ist jederzeit mit dem Formular „Aufnahmeantrag“ möglich.
  • Die Aufnahme in unsere Schule ist an keine Konfession gebunden.

Schulgeld

  • Für Schüler der Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung wird kein monatlicher Elternbeitrag erhoben.

Altersübergreifende Klassenbildung

Unterricht

Die Klassen gliedern sich in Unter-, Mittel-, Ober- und Werkstufe. Der Besuch jeder Stufe umfasst drei Jahre. Somit besucht ein Schüler in der Regel zwölf Jahre unsere Schule. Die Klassenbildung soll in den einzelnen Stufen zum Teil altersübergreifend erfolgen.

Folgende Gesichtspunkte berücksichtigen wir dabei:

  • Soziale Interaktionsmöglichkeiten
  • Art, Grad und Schwere der Behinderung
  • Vergleichbarkeit individueller Leistungsvoraussetzungen

Unterrichtszeiten

  • Unterricht findet in der Regel in der Zeit von 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr statt - abhängig vom gütigen Stundenplan.
  • Die Schule ist morgens ab 07:45 Uhr für alle Schüler geöffnet.
  • Eine Betreuung außerhalb des Unterrichts ist von 06:30 Uhr – 07:45 Uhr und vom Unterrichtsende bis 16:30 Uhr möglich.

Ferienbetreuung

  • Unsere Einrichtung bietet auch Ferienbetreuung an.
  • Hier können die Kinder von 07:00 Uhr bis 16:00 Uhr aus vielfältigen Angeboten schöne Ferienerlebnisse sammeln. 
  • Die Ferientermine orientieren sich an den Terminen der staatlichen Schulen in Sachsen.
  • Geschlossen ist unsere Einrichtung in den Ferien zum Jahreswechsel und in der letzten Woche der Sommerferien.

Therapeutische Angebote

  • Physiotherapie
  • Ergotherapie
  • Logopädie
  • Gestalttherapie
  • Begleitetes Reiten im Gelände
  • Therapeutisches Schwimmen im Schwimmbad des Katharinenhofes in Großhennersdorf

Berufliche Orientierung in der Werkstufe

  • Die letzten drei Schuljahre (Klassenstufen 10 bis 12) beinhalten in besonderen Maße Angebote zur beruflichen Orientierung für die Jugendlichen.
  • Durch Praktika in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) und in Betrieben sollen die Jugendlichen Vorstellungen vom Arbeitsleben entwickeln können.
  • Im Unterricht der Werkstufe werden die jungen Erwachsenen auf einen Start in das Berufsleben sowie für ein Wohnen in größtmöglicher Selbstständigkeit vorbereitet.

Mit Partnern aufs Berufsleben vorbereiten

  • Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) und Betriebe

Die letzten drei Schuljahre (Klassenstufen 10 bis 12) beinhalten in besonderem Maße Angebote zur beruflichen Orientierung für die Jugendlichen. Durch Praktika in der Werkstatt für behinderte Menschen und in Betrieben sollen die Jugendlichen Vorstellungen vom Arbeitsleben entwickeln können. Im Unterricht der Werkstufe werden die jungen Erwachsenen auf einen Start in das Berufsleben sowie ein Wohnen in größtmöglicher Selbstständigkeit vorbereitet.

  • Agentur für Arbeit
  • Integrationsfachdienst
  • Kirchgemeinde Löbau / Kirchenbezirk Löbau-Zittau
  • Evangelische Zinzendorfschulen Herrnhut
  • Internationaler Bund

Unterstützung geben und Unterstützung erfahren

Wir verstehen die Elternarbeit im Sinne einer Erziehungspartnerschaft und wünschen uns, dass sich die Eltern entsprechend ihrer Fähigkeiten und Möglichkeiten aktiv in das Schulleben einbringen. Im partnerschaftlichen Miteinander können wir unsere Kräfte für die optimale Förderung jedes Schülers bündeln und das Lernen und Leben in unserer Schule gestalten.

Gegenseitiges Vertrauen und das Einbringen aller Erfahrungen von Elternhaus und Schule sichern die bestmögliche Entwicklung der Fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler.

Mit Beginn des Schuljahres werden im ersten Elternabend die Elternvertreter jeder Klasse gewählt. Es stellen sich ein Elternsprecher und stellvertretende Elternsprecher zur Wahl. Nach der Wahl werden die Elternvertreter durch die Schulleitung zu einer ersten Zusammenkunft eingeladen.

Wir freuen uns über den Einsatz engagierter Eltern bei der Vorbereitung und Durchführung von besonderen Aktivitäten wie z. B. bei Schulfesten, Tag der offenen Tür.