Direkt zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen Jump to sub navigation

Dreijährige Ausbildung

  • Ausbildungsdauer: drei Jahre in Vollzeit
  • Ausbildungsbeginn: zum Schuljahresbeginn
  • Bewerbungsfrist: bis zum 30. April

Die theoretische Ausbildung findet an der Fachschule statt.

Im Mittelpunkt der Ausbildung zu Heilerziehungspflegern steht die ganzheitliche Betreuung von Menschen mit Behinderungen in jeder Altersgruppe.

Praxiseinsätze

Die Praktika werden in den Einrichtungen des Diakoniewerks Oberlausitz oder in Partnereinrichtungen für Menschen mit Behinderungen durchgeführt.

Die Auszubildenden profitieren in unseren Einrichtungen von der familiären Atmosphäre und der langjährigen Erfahrung und Expertise der Lehrer und Praxisanleiter. Aufgrund der engen Verbindung zu den Praxiseinrichtungen können sie verschiedene Wohnheime, Förderschulen und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen kennenlernen und praktische Erfahrungen sammeln und im realen Arbeitsalltag anwenden.

Wir bieten Ihnen

  • ein bewährtes und anerkanntes Ausbildungskonzept mit hervorragender Verbindung von Theorie und Praxis,
  • intensive Begleitung während der Ausbildung weit über das geforderte Maß hinaus,
  • Lehrkräfte mit umfangreichem, professionellem Praxishintergrund,
  • die persönliche Atmosphäre einer kleinen Schule mit kurzen Wegen zu den Einrichtungen im Diakoniewerk Oberlausitz.

Schüler der Evangelischen Fachschule für Heilerziehungspflege in Großhennersdorf erhalten ein Ausbildungsentgelt in Höhe von 380 Euro pro Monat. Ein Schulgeld wird nicht erhoben.

Wohnmöglichkeiten sind vorhanden. Eine Kirchenzugehörigkeit wird nicht vorausgesetzt.

Erforderliche Unterlagen

  • Bewerbungsschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Lichtbild neueren Datums
  • Amtlich beglaubigte Kopie des Abschlusszeugnisses der Berufsausbildung
  • Ärztliches Zeugnis über die gesundheitliche Eignung (nicht älter als einen Monat, einzureichen bei Beginn der Ausbildung)
  • Polizeiliches Führungszeugnis (einzureichen bei Beginn der Ausbildung)
  • ggfs. weitere Nachweise, z. B. über den Bundesfreiwilligendienst, FSJ, Beurteilungen usw.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an den Schulleiter. Sie werden dann zu einem persönlichen Aufnahmegespräch eingeladen.

Bereits absolvierte Ausbildungsgänge oder Berufserfahrung

  • Realschulabschluss bzw. gleichwertige Schulbildung
  • der erfolgreiche Abschluss einer für den Bildungsgang förderlichen, nach Bundes- oder Landesrecht anerkannten Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer (zum Beispiel Ausbildungen in der Krankenpflegehilfe, Physiotherapie, Altenpflege oder Sozialassistenz) 
  • oder der erfolgreiche Abschluss einer nach Bundes- oder Landesrecht anerkannten Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer und eine mindestens zweijährige oder, soweit sie für den Bildungsgang förderlich ist, mindestens einjährige Berufstätigkeit 
  • oder eine pflegerische Tätigkeit von mindestens sieben Jahren (förderliche Berufserfahrung)
  • Gesundheitliche Eignung zur Berufsausübung

Die Aufnahme von Abiturienten mit einer in der Regel einjährigen förderlichen Tätigkeit (FSJ, Freiwilligendienst, Praktikum) ist nach Einzelfallprüfung an unserer Schule möglich.

Einfühlungsvermögen, fundiertes Wissen und Freude an kreativen Tätigkeiten

In der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen sind Offenheit und Einfühlungsvermögen besonders wichtig.

Sie begleiten Menschen in allen Bereichen ihres Lebens und unterstützen die Entfaltung ihrer Persönlichkeit.

Dazu gehören fundierte Kenntnisse aus den Gebieten Medizin und Pflege, Pädagogik, Psychologie sowie Spaß an kreativen Tätigkeiten wie Musik, Bewegung und Gestaltung.

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Die Heilerziehungspflege ist ein junger Beruf voller Abwechslung und Möglichkeiten.

Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger arbeiten mit Kindern und Erwachsenen, mit Gruppen, im Team und allein, stationär und ambulant.

Im Zentrum des heilerziehungspflegerischen Handelns stehen Aufgaben rund um die Begleitung und Unterstützung von Menschen mit geistigen, seelischen oder körperlichen Behinderungen um ihnen zu helfen, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen. Einsatzmöglichkeiten gibt es in den Bereichen Wohnen, Arbeit und Freizeit oder in der Erziehung und Förderung von Kindern und Jugendlichen im Vorschul- und Schulbereich. Heilerziehungspfleger sind in Kinder- und Jugendeinrichtungen vollumfänglich als Fachkräfte anerkannt.

Partnerschaften

Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Dresden

Über den Schulträger

Die Fachschule befindet sich in Trägerschaft der Evangelische Stiftung Diakoniewerk Oberlausitz. Die Stiftung ist ein diakonisches Sozialunternehmen, das Lebenshilfen, Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten und Dienstleistungen für Menschen anbietet, die auf Förderung, Pflege und Unterstützung angewiesen sind.

Seit mehr als 40 Jahren erhalten Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger in der Fachschule in Großhennersdorf eine qualifizierte und zukunftsorientierte Ausbildung. Sie gehört zu den traditionsreichsten Ausbildungsstätten Sachsens. Die langjährige Erfahrung und das fundierte Praxiswissen prägen die Ausbildung.