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Katrin Beyel und Arend Flohe-Meusel übernehmen die Geschäftsführung im Diakoniewerk Oberlausitz

Der Verein Diakoniewerk Oberlausitz hatte Anfang des Jahres einen Formwechsel vorgenommen und die Bereiche Wohnen und Arbeiten in die neu gegründete „Diakoniewerk Oberlausitz gemeinnützige GmbH“ umgewandelt.
Die Geschäftsführung der Gesellschaft übernehmen die beiden langjährigen Führungskräfte Katrin Beyel für den Bereich Wohnen sowie Arend Flohe-Meusel mit der Ressortverantwortung Oberlausitzer Werkstätten. „Mit der Berufung von Katrin Beyel und Arend Flohe-Meusel zu Geschäftsführern setzt das Diakoniewerk Oberlausitz auf Kontinuität und ein hohes Maß an Professionalität“, sagte Vorstandsvorsitzender Albrecht Ludwig bei der Bekanntgabe der Personalentscheidung. „Wir sind froh, eine überzeugende interne Lösung gefunden zu haben. Beide Führungskräfte sind maßgeblich dafür mitverantwortlich, dass wir Hilfen und Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung auf qualitativ hohem Niveau anbieten können.“ Katrin Beyel (41) war bisher die Leiterin des Sozialdienstes Wohnen und kommissarische Leiterin des Bereichs Wohnen. Die dipl. Sozialpädagogin, verheiratet und Mutter eines Kindes, ist seit 2003 im Diakoniewerk Oberlausitz tätig. Nach Beginn ihrer Tätigkeit als Sozialpädagogin im Gruppendienst im Ewald-Meltzer-Heim – einem Wohnheim für Menschen mit Behinderungen - übernahm sie schnell die Teamleitung ihrer Gruppe. Im nächsten Schritt wurde der gebürtigen Zittauerin die Leitung für das Ambulant Betreute Wohnen in Bautzen und Löbau übertragen, später die gesamte Leitung des Ewald-Meltzer-Heims in Großhennersdorf. 2019 übernahm sie die Verantwortung für den Zentralen Sozialdienst und die Leitung des Bereiches Wohnen. Katrin Beyel sieht zu Beginn ihrer Tätigkeit als Geschäftsführerin vor allem die Umsetzung der neuen Rahmenbedingungen des neuen Bundesteilhabegesetzes als erste große Herausforderung: „Die Leistungen für Menschen mit Behinderungen sollen sich zukünftig an dem persönlichen Bedarf des einzelnen orientieren. Das bedeutet für unsere Einrichtungen, dass wir die Qualität der Angebote im Bereich Wohnen stärker in den Vordergrund rücken werden, besonders die Fachkompetenz und Spezialisierung unserer Mitarbeiter.“ Die Ressortleitung beinhaltet für Katrin Beyel die Verantwortung für 350 Mitarbeiter und ca. 500 Bewohner im stationären und ambulanten Bereich. Arend Flohe-Meusel ist seit 2014 im Diakoniewerk Oberlausitz als Leiter der Werkstatt Bautzen in der Betriebsstätte Wilthener Straße tätig. Der gebürtige Bautzener hat 2003 ein Maschinenbaustudium absolviert und 2012 eine Prüfung bei der IHK zum Wirtschaftsfachwirt abgelegt. Bevor der Vater von zwei Kindern die Stelle als Leiter der Werkstatt für behinderte Menschen im WfbM Bautzen antrat, war er sieben Jahre in Leitungspositionen tätig.  Die Leitung für den Standort mit 250 Beschäftigten beinhaltete die Einhaltung von betriebswirtschaftlichen Grundsätzen, die Verantwortung für die Personalplanung und Produktion sowie die ständige Weiterentwicklung des Standortes. Erfahrungen und Kompetenzen, die bei der zukünftigen Gesamtverantwortung für die ca. 1150 Beschäftigten und 170 Mitarbeiter in allen Standorten der Oberlausitzer Werkstätten, eine wichtige Rolle spielen.  Arend Flohe-Meusel sieht den Schwerpunkt seiner zukünftigen Tätigkeit darin, die Werkstätten auf das digitale Zeitalter vorzubereiten und sie damit zukunftssicher zu machen. „Die Entwicklung hin zu mehr Modernisierung und Vernetzung sowie die Fähigkeit, sich flexibel an unterschiedliche Arbeitsfelder anzupassen, das sind die Herausforderungen für den Werkstattbereich.“ 
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