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Bewohner der Außenwohngruppe freuen sich über frisch saniertes Wohnhaus in Zittau

Nach rund einjähriger Bauzeit ist die Modernisierung des Wohnhauses Eckartsberger Str. 8 in Zittau abgeschlossen. Das Diakoniewerk Oberlausitz bietet den Bewohnern mit Hilfebedarf eine neue Wohnqualität.
 Das Gebäude wurde grundhaft saniert, die technischen Installationen komplett erneuert. Dach, Fenster und Fassade wurden energetisch ertüchtigt, die Grundrisse optimiert und neue Bäder eingebaut. Insgesamt drei Wohnungen, verteilt über drei Etagen, bieten Wohnraum für bis zu neun Menschen. Den Einzelzimmern sind je Etage eine Wohnküche zur gemeinsamen Nutzung zugeordnet, im Erdgeschoss und 1.Obergeschoss wurde an die Wohnküche eine Terrasse bzw. ein Balkon angebaut und damit die Wohnqualität zusätzlich verbessert. Die Wohnküche im Dachgeschoss kann aufgrund ihrer Größe auch als Gemeinschaftsbereich für alle Bewohner genutzt werden. Außerdem steht ein Büro für die Mitarbeiter in der Außenwohngruppe zur Verfügung. Der Umzug der Bewohner war natürlich mit einigem organisatorischen Aufwand verbunden. Persönliche Dinge wurden mit Hilfe der Mitarbeiter der Außenwohngruppe in Kisten gepackt, dabei wurden auch einige Dinge aussortiert. Mitarbeiter aus dem Dienstleistungs- und Werkstattbereich des Diakoniewerks Oberlausitz bauten die Möbel ab und wieder auf, sorgten für den Transport und brachten Regale und Lampen in den neu eingerichteten Zimmern an. Das Meiste ist geschafft, die ersten Bewohner haben schon angefangen, ihre Zimmer individuell und persönlich einzurichten. Die Freude über die neuen großen Zimmer und Küchen ist auf jeden Fall sehr groß. Und obwohl Balkone und Terrasse noch provisorisch ausgestattet sind, werden sie eifrig genutzt, um die warmen Frühlingstage zu genießen.
Mark Riedel, verantwortlicher Mitarbeiter der Außenwohngruppe, ist zufrieden, dass der Umzug reibungslos vonstattengegangen ist: „Zurzeit sind wir wegen der Corona-Pandemie in einer besonderen Situation. Unsere Bewohner arbeiten normalerweise in den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Da die Werkstätten nun geschlossen sind, ist für die Bewohner ein Stück ihrer Tagesstruktur weggebrochen. Deswegen haben wir unsere Dienstzeiten angepasst und stehen auch tagsüber für eine Betreuung zur Verfügung.“
Die für den 7. April geplante Schlüsselübergabe mit Katrin Beyel, der neuen Geschäftsführerin aus dem Bereich Wohnen, kann deswegen leider auch nicht stattfinden, wird aber zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
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