Direkt zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen Jump to sub navigation

Der Wald verändert sich

... und das nicht nur im Lauf der Jahreszeiten, sondern derzeit so ganz unübersehbar aufgrund seiner Erkrankung.

Schülerinnen und Schüler der Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung Löbau beobachten das Leben und Sterben im Wald, indem ihre Lernbegleiter*innen einmal im Monat den Unterricht direkt in den Wald verlegen. Der Übergang vom Sommer in den Herbst und dann in den Winter konnten sie wunderbar miterleben. Sie beobachteten dabei nicht nur die Laubfärbungen, die verschiedenen Früchte im Wald, die Tiere und Pflanzen. Sie fühlten bei sommerlichen Temperaturen den Wasserlauf an ihren Füßen und Beinen, spüren den Lichteinfall der Sonne und nehmen natürlich das grob anzusehende Vorrücken der Forstarbeiter mit schwerem Gerät gegen die abgestorbenen Bäume wahr.

Es ist immer der gleiche Wald – am Jägerhaus des Oppacher Waldes – den sie besuchen. So werden die Veränderungen für die Schüler*innen deutlicher erkennbar, fühlbar und spürbar. Der Unterrichtsinhalt wird für jeden „Waldtag“ anhand der Jahreszeit und Witterung ausgerichtet. Im Sommer bereitete das Waten durch den Bach genauso viel Freude wie im Herbst das Rascheln der Blätter und Winter das Knirschen von Schnee und Eis unter den Füßen.

Schüler*innen und Lernbegleiter*innen freuen sich schon heute auf den Frühling, wenn das Grün neues Leben verkündet. Insbesondere da, wo die Forstmaschinen tiefe Spuren und Narben hinterlassen haben. Es wird eine von Hoffnung getragene Freude sein zu beobachten, wie der Wald auch an diesen Stellen neu auflebt.

Waldweg.jpg
Wasser.jpg
Waldsterben.jpg