Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Evang.-diakonischen Grundschule Löbau und der Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung Löbau haben sich bewegt an ihre Stationen der vergangenen vier Jahre erinnert. Und sie haben alle Anwesenden in der Heilig-Geist-Kirche Löbau mitgenommen. Dieses Innehalten an den einzelnen Lernstationen, das sich Erinnern und auch dankbare Annehmen des Erlebten und Gelernten, hat Pfarrer Daniel Mögel in seiner Andacht aufgegriffen. Es gibt so viel Gutes, was wir innerhalb eines Schuljahres mitnehmen, sodass wir dankbar zurückblicken können. Aus dieser Dankbarkeit erwächst eine Freude, die uns hält und stärkt, wie es im Psalm 103, Vers 2 heißt: Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Für die Viertklässler heißt es nun Abschied nehmen und den Blick nach vorn richten in die neue Schule.
Auch die Schülerinnen und Schüler der Werkstufenklassen der Förderschulen Löbau und Großhennersdorf wurden heute noch einmal offiziell verabschiedet. Nach einem berauschenden Abschlussball am vergangenen Samstag im Berggasthof "Honigbrunnen", weisen ihre Wege nun in Richtung Ausbildung und Arbeit. Ein paar Tränen zum bewegenden Abschied gehören dazu. "Nach so vielen gemeinsamen Jahren werden mir die Lehrer sehr fehlen," sagt mir Benjamin an seinem vorletzten Schultag." Und dazu vergibt er 10 von 10 Punkten an die Organisatoren des Abschlussballs, der angefangen vom Essen, über die Musik mit Tanz bis zu den Geschenken, rundum gelungen und einzigartig in der Region war. Für Anja Lohmann, Mutti einer Schulabgängerin mit Behinderung, war dieser "Inklusionsball" ein ganz besonderer Moment. Für sie und die anderen Eltern stellt solch ein Ball ein Stück Normalität dar und ist Ausdruck gelebter Inklusion. Was in anderen Schulen zum Standard gehört ist für die Schulabgänger an Schulen mit Förderschwerpunkt eher die Ausnahme. Sie dankt ausdrücklich allen, die diesen Gedanken unterstützt und mitgetragen haben. Als bleibende Erinnerung an den Jahrgang und Ausdruck des Dankes überreichten die Eltern der Schulleitung einen Schwibbogen mit einem kleinen Modell, der Alt- und Neubau skizziert, sowie einem Herrnhuter Stern, der die Schulvielfalt symbolisiert.
20 Sozialassistenten und Sozialassistentinnen sowie 13 Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger halten nach einem erfolgreichen Abschluss der Prüfungen ihr Zeugnis in der Hand. "Endlich geschafft", vermitteln uns die strahlenden Gesichter beim Fototermin. Nun starten sie in einen neuen Lebensabschnitt. Dafür wünschen ihre Wegbegleiter – Schulleiter, Lehrende und Praxisanleiter – viel Freude, Weitsicht und Geduld, aber auch Gelassenheit und Zuversicht.
Erholsame und gesegnete Ferien wünschen wir allen Schülerinnen, Schülern und Mitarbeitenden!





